Andreas Chudowski Fotografie / Blog

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Qualität, Qualität, Qualität.

26. Januar 2010

Freischreiber: Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen den Arbeitsbedingungen freier Journalisten und der Qualität der Texte?
Fischer: Aber sicher. Ich bekomme Qualität, wenn ich bereit bin, dafür zu bezahlen. Ein Blatt auf Kosten der Freien gesund zu sparen, wäre nicht sehr klug. Denn es wäre Betrug am Leser. Und der merkt das.

- Gabriele Fischer, Chefredakteurin der großartigen “Brand Eins“, im Interview mit Freischreiber über Qualität durch Freie.

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Peter Eigen – Transparency International

20. Januar 2010

Peter Eigen, Gründer von Transparency International, gab vor kurzem einen Vortrag auf der TEDxBerlin-Konferenz, auf der ich auch anwesend war. Dieser Vortrag steht nun endlich online und ich habe ihn hier eingebunden, damit ihn mehr Menschen sehen und verstehen können, wieso in dieser Welt so vieles schief läuft. Also, anschauen von vorne bis hinten!

Achja: ich habe an diesem Tag ein Portrait von Peter Eigen geschossen, welches ihr gleich unter dem Video findet.

Peter Eigen - Gründer Transparency International

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Ivars Gravlejs – My newspaper

14. Januar 2010

Ivars Gravlejs ist Fotograf und hat einige seiner Bilder manipuliert, bevor er sie an seine Zeitung zum Druck geschickt hat. Großartig. Wenn auch gelegentlich Grenzen überschreitend. Auch bei seinen restlichen Arbeiten ist von banal über verstörend hin zu genial alles dabei. Anschauen lohnt.

Before sending photographs to the newspaper’s Photobank I quickly manipulated them in Photoshop. Originally idea was to change some little, unimportant details where the manipulation wouldn’t change much the content of the photograph, for example, adding some more buttons on writer’s Zdenek Mahler T-shirt or painting inscription – „Cunt“ on the brick wall. Although during the process it happened to make some more radical ones, for example, creating a traffic jam on the highway or cutting of singer’s José Carreras finger. The aim of this project was to make an absurd, nonsense manipulation over the media manipulations.

Gravlejs project is a typical example of so called „Subversive Art“. Art which is parasitic on the concrete subject and affects this subject (in this case media society), undermines and criticizes it. On the one hand Ivars Gravlejs deconstructs authority of medial business, deconstructs authenticity and objectivity of information (in any way medialized and interpreted), but on the other hand Gravlejs contemplates about circumstances of contemporary artist, who often has to suspend his/her creative process in order to earn money for living. Gravlejs carefully „smuggled“ his art in his everyday „Non-Art“ activity.

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Berlin hat Spaß.

11. Januar 2010

Fotos und ein Video von mir machen gerade die große Runde durchs Internet und, hey, da kann ich meine “Arbeit” doch eigentlich auch gleich hier zeigen? Kreuzberg hatte am Wochenende eine Schneeballschlacht gegen Neukölln auszutragen. Friedrichshainer waren als Beobachter engagiert, um den beiden Parteien eine Chance zu lassen und ich habe diese Aufgabe mal ernst genommen und Fotos und Videos gemacht, wenn ich nicht gerade auf Kreuzberger Seite gegen die Neuköllner ausgeholfen habe… ;)

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Der Teller, der Jürgen….

8. Januar 2010

Ein wunderschön persönliches Interview mit Jürgen Teller (♥) in der Welt: http://bit.ly/5S9rRP

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Fotografieren auf Film

6. Januar 2010

Robert Benson hat zehn Fotografen nach Details zu ihrer Arbeit gefragt. Der Grund: alle zehn arbeiten noch immer auf gutem, alten Film. Er wollte wissen, warum sie das tun, wie oft, und wie Kunden dies sehen etc… die Antworten sind spannend zu lesen. Ich selbst arbeite inzwischen auch meist mit meiner digitalen Canon, genieße es aber jedes mal, wenn ein Job mir die Gelegenheit gibt, analog zu arbeiten. Am Montag war dies wieder der Fall, und wenn die Bilder veröffentlicht wurden, gibt es hier mehr davon zu sehen. Stay tuned.

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the art of the political portrait

5. Januar 2010

Ich habe es gestern schon getwittert, verweise aber heute gerne auch noch einmal hier im Blog auf einen tollen Artikel im ebenso tollen Guardian zum Thema “the art of the political portrait“. Nadav Kander wird natürlich genauso erwähnt wie Platon, beides Lieblinge von mir, wie der aufmerksame Leser dieses Blogs wissen dürfte. ;) Aber lest selbst.

Kurzer Teaser: “Lee Miller once said that a photographer has to decide what the sitter is like before taking a picture: otherwise, there’s a void. Platon (he goes by his first name) disagrees: “It’s always a blank, that’s the whole point. Preconceptions cloud your judgment and you miss things. It’s not my business to criticise or praise, just to be truthful. When I took Putin, with his mesmerising ice-blue eyes, some people thought the photo glamorised him, others that it exposed him as a relic of the cold war. I think it’s good to have these debates. It’s all up for grabs.”"

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