John Keatley ist einer der Fotografen, deren Arbeit ich aufmerksam verfolge. Es ist heute dank Internet ein leichtes, Fan von gleich mehreren Dutzend Fotografen zu sein und ich glaube die Zeiten, in denen Foto-Newcomer auf die Standard-Frage “Wer ist Dein Vorbild?” nur die immer gleichen David L., Helmut N., Annie L. etc. nennen, sind absolut vorbei. Wie dem auch sei, John ist einer der vielen, vielen Fotografen, deren Arbeit ich auch dank ihrer Blogs gerne beobachte und die mich natürlich auch inspirieren. Darum geht es hier heute mal als Lesetipp zu einem schönen Artikel über sein gelungenes Shooting mit Steve Sarich und… ach, einfach gleich sein ganzes Blog leer lesen, bitte!
John versteht es in meinen Augen recht gut, diese Situation zu meistern, die jeder Editorial-Fotograf kennt: man kommt an den Ort, an den einen das Magazin geschickt hat, zu der Person, die man fotografieren darf, und dann… ja dann… kommt meistens alles anders, als man es sich erhofft oder geplant hat und man muss mit dem arbeiten, was man vor Ort vorfindet. Nur wenige Shootings lassen zu, dass man den Ort und Inhalt eines Shootings bestimmen oder großartig mitreden kann. John macht oft aus den irrsinnigsten Situationen Gold. Als Einstieg in seine Welt empfehle ich diesen kleinen Vortrag über seine Arbeit, den er vor einer Weile gegeben hat: