Im Sommer bekam ich einen Anruf eines De:Bug-Redaktionsmitgliedes. Nix besonderes, passiert öfter mal (und versüßt mir jedes mal den Tag, weil es meist einen interessanten Job verspricht).
Diesmal ging es aber um was anderes: geplant sei eine App für das iPad. (Hört, hört, Hipsteralarm!) Über Berlin. (*ring*) Und dessen Club- und Musikszene und überhaupt und so. (*oha*) Bei jedem anderen Anrufer hätte ich wohl an dieser Stelle das Angebot der Mitarbeit höflich verneint und schnell aufgelegt (nein, natürlich nicht, Job ist Job und die Miete muss gezahlt werden…), aber zumindest ein blödes Gefühl in der Magengegend verspürt, denn dieser Berlin-Hype geht inzwischen selbst mir als Zugezogener nur noch auf den Sack.
Bei der De:Bug hatte ich Vertrauen. Und so ergab sich, dass ich einige der schönsten, wärmsten, sonnigsten Sommertage 2011 mit ein paar der nettesten Berliner Musiker und Szenelegenden verbringen durfte, um für die De:Bug an einem interaktiven Berlin-Guide zu arbeiten: “The Sound Of Berlin“.
Die App ist inzwischen draußen und eine Vorschau gibt es auf der Website und im Video siehe oben. Und ich finde, sie sieht einfach toll aus! Hippe iPad-User können das ganze hier kaufen. Wenn ihr das tut, seid ihr weiter als ich, denn ich besitze kein iPad (muss man das?). Macht nix, denn auch ohne Wischen und Drücken auf nem Glasbildschirm, werde ich nie vergessen, wie wir uns z.B. einen Tag lang mit den Jungs von Modeselektor auf Kosten der De:Bug quer durch Berlin fraßen, ich endlich einmal mit dem talentierten Frerk vom FOLGE magazin zusammen arbeiten konnte, und wie wir diverse andere Berliner Urgesteine besuchten. Bleibt nur: kaufen!