Ein besseres Fotoerlebnis in Onlinepublikationen

Daniel Gasienica hat sich Gedanken gemacht, wie Fotos in naher Zukunft online betrachtet werden könnten.

Klar ist: Print schrumpft sich gerade gesund tot, und online macht Bilder gucken noch immer nur begrenzt Spaß, da die meisten Magazine es nicht gebacken kriegen, ihre Auftritte an die heutige Zeit und junge Sehgewohnheiten anzupassen. In den meisten Redaktionen ist man wohl der Meinung ist, großartige Fotos würden in 200×200 Pixel passen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Was für ein Wahnsinn.

Daniels Ansatz: zoombare Fotos für Details, größtmögliche Kompatiblität auch zu veralteten Browser, geringstmöglicher Traffic für die Anbieter, und das ganze natürlich… gratis!

  • Simple publishing of high-resolution images on the web, even on existing pages.
  • Continue to use interactions your already familiar with such as Save Image As… and View Image. (Screenshot)
  • Progressively enhance your browsing experience, with graceful fallback for those of you with browsers that are not JavaScript or Flash enabled.
  • Never download more data than you currently look at.
  • Take advantage of your entire screen real estate by using the full screen mode.
  • Explore the full glory of high-resolution images without ever leaving their page.
  • Publish images in different sizes from the same source image.
  • Free! …as in beer and freedom!
    Released under the GPLv3 open source license.

Schaut euch die Beispielseiten an. Ein Schritt in die richtige Richtung?

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One Comment

  1. Posted %A %B %e%q, %Y at %I:%M %p | Permalink

    Andreas,

    Vielen Dank für den TrackBack & die Analyse. Wie im Artikel erwähnt ist die ganze Sache ein proof of concept und in Zukunft sollte das wirklich direkt im Browser, sprich <img/> Tag, implementiert sein. Der erste wichtige Schritt dafür ist vor wenigen Wochen erfolgt: JPEG XR, ein neues Bildformat von Microsoft (ursprünglich HD Photo) ist standardisiert worden und wird wahrscheinlich die direkte Nachfolge vom JPEG Standard antreten. JPEG XR hat hoffentlich bessere Chancen da man aus dem (Patent-)Debakel mit JPEG2000 gelernt hat.
    Inline Multiscale Image Replacement soll die Leute anregen sich Gedanken zu machen über Navigation und Accessibility so einer zukünftigen Lösung. Es ist noch weit entfernt von einer weit einsetzbaren Lösung, jedoch hat es bereits einen ersten Ableger inspiriert: Seadragon.com von Microsoft. Es bietet zwar (noch) kein Kontextmenü, basiert auf Silverlight (mit wenig Verbreitung) hat jedoch einen Fallback auf Seadragon Ajax, eine komplett in JavaScript & Canvas implementierte Lösung die auch im Mobile Bereich funktioniert. Ich bin mir sicher, dass die Jungs & Mädels von Microsoft bereits fleissig an Erweiterungen arbeiten und diese Zukunft von der ich gesprochen habe ziemlich bald Realität wird.

    Cheers,
    Daniel

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